Nach eineinhalb Wochen und sechzehnstündigem Aufenthalt in der Garage in Getmossen war unser Landy am 24. Januar gepackt, poliert und ready to rumble. Wir allerdings waren trotz Reisevorfreude und Aufregung eher bettreif und ziemlich überarbeitet. Zusätzlich hatte uns die schwedische Kälte von fast minus 20 Grad selbst in der geschlossenen und gewärmten Garage Schnupfnasen und leichte Erkältung beschert. Aber da mussten wir durch. Den 24. Januar hatten wir uns aber als letzte Deadline gesetzt, da wir am 30. Januar in München auf der ISPO bei unserem Sponsor Fjällräven eingeladen sind.
Am Tag vor der Abfahrt hatten uns noch zwei Lokalzeitungen sowie das Lokalfernsehen besucht. Zwei Stunden später waren wir in den Spätnachrichten zu sehen. Schön, nun auch von der Presse Aufmerksamkeit zu bekommen!
Let´s go rock the Design world.
Unsere erste Etappe kam uns noch nicht so vor, als ob wir nach Afrika fahren würden. Unterwegs mit Handschuhen und Mütze bekleidet tuckerten wir bei durchschnittlich 60 km/h auf der Autobahn mit zum Teil hupenden Trucks hinter uns gen Süden. Wir werden uns wohl nun daran gewöhnen müssen ein Stauhindernis zu sein. An dieser Stelle entschuldigen wir uns bei allen Truckern. Wir geben unser Bestes, aber wir können leider nicht schneller.
Entschuldigung, aber wir können einfach nicht schneller.
Erster GPS-Datenabgleich auf der Fähre nach Deutschland
Auch wenn die Fahrt an sich sehr entspannt und gemütlich war, waren wir etwas unter Zeitdruck. In Hamburg gaben wir noch ein Interview für den Deutschlandfunk, welches am nächsten Tag ausgestrahlt wurde. Bei unseren nächsten Stopps in Düsseldorf und Stuttgart (im besten Hotel: Mama's) gab es die letzten Abschiedstränen von Freunden und Familie. Wir kommen wieder heil zurück, versprochen! In Stuttgart wurden zusätzlich noch Kleinigkeiten am Landy in Ordnung gebracht, die wir in Schweden nicht mehr fertig bekommen hatten. Außerdem bekam Sally noch ein Bad bevor es dann frisch gewaschen zur ISPO ging.
Gerne noch ein Inteview "on the road" für den Deutschlandfunk.
Vielen Dank an die Offroad-Manufaktur für für Reifencover, Abschleppseil und die Hotline-Nummer.
Der Tag auf der ISPO war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht. Schön, noch einmal die Chance zu haben im Warmen ein paar Kleinigkeiten zu erledigen.
Es kamen viele Leute vorbei und haben großes Interesse an dem Auto und unserem Projekt gezeigt, was uns sehr freut. An dieser Stelle vielen Dank noch mal an Jonas Hellentin von Fjällräven. Wir kommen gerne nach unserer Reise wieder vorbei.
Aber nun, nach dem vielen erzählen, geht´s nun endlich richtig los…nächste Etappe Slowenien.
Die ersten Nachahmer finden sich auf deutschen Strassen.
Da glänzt die Lady wieder...ich glaub ich hab noch nie ein Auto bei minus 5 gewaschen.