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2007-01-09
 
 
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Durch die Türkei

zeit: 2006-02-16
pos: amman, jordanien
autor: frank



 
Herzlichen Dank an:
Kapitel
Kenya - the sweet part
2006-11-02


Nordkenia - der Härtetest
2006-05-21


You, you, you - give me money!
2006-04-15


Sudan - very "sandily"
2006-03-22


Aegypten - zwischen tempeln und polizeikontrollen
2006-03-19


Welcome to Jordan!
2006-03-06


Freunde in Syrien!
2006-02-22


Durch die Türkei
2006-02-16


Unser Landy wird repariert
2006-02-14


Stecknadelsuche
2006-02-09


Türkischer Verkehr
2006-02-08


Am äusserern Rand von Europa
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Durch den verschneiten Balkan
2006-02-06


Vom Loiblpass bis nach Kroatien
2006-02-04


Erstes Buschcamping - slowenische Grenze
2006-02-03


Ab nach Afrika!
2006-02-02


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Zum Abschluß von einer guten Woche Istanbul genossen wir noch ein türkisches Bad, das uns gut durchgeknetet und entspannt auf die Reise schickte. Zufall oder nicht, im Shuttelservice zurück zum Hostel trafen wir Bruce aus Barhain, der uns erfreulicherweise anbot, uns bei Schwierigkeiten mit dem Visum für Saudi-Arabien zu helfen. Wir würden sehr gerne auf sein Angebot zurückkommen, denn das Visum entscheidet über unsere Reiseroute: Saudi-Arabien oder Ägypten. Wir hoffen er meldet sich noch.

Bevor wir allerdings an das weitaus wärmere Mittelmeer gelangen konnten, mussten wir noch einmal einige Höhenmeter erklimmen, die uns vor Ankara bis auf 1580m brachten.
Wenn man die ca 1400 km durch die Türkei zurück legt, ist es erstaunlich wie unterschiedlich und facettenreich die Landschaft ist, die von alpenähnlichen Berganstiegen und Hochgebirgsstrassen, über karge Steinlandschaften mit riesigen Seen bis zu grünen, fruchtbaren Mittelmeerregionen reicht. Es war herrlich nach dem faszinierenden, aber kalten Streifzug durch die Ankara-Gegend langsam Richtung Meer zu kommen und die Zahl auf dem Thermometer steigen zu sehen.

turkey countryside

Auf dem Weg durch die Berglandschaft um Ankara.


Auf dem Weg Richtung Süden sollte man unbedingt in Capadoccia vorbeifahren. Es ist ein fantastischer Blick, wenn man Göreme näher kommt und sich vor einem die Steinformationen und Höhlengebäude eröffnen. Auf 1122m gelegen liegt Göreme in einem ausgewaschenen Tal, das ein bißchen an den Grand Canyon erinnert. Die Hotels und Restaurants haben ihre Räume teilweise in die Höhlen gebaut, was eine sehr gemütliche Atmosphäre hat. Man kann oben auf dem Plateau herrlich wandern und die Gegend genießen, Offroad Touren unternehmen und sich auf den Steinen über der Stadt wärmen (im Sommer). Sehr zu empfehlen ist das Restaurant Dibek, in dem man in einem sehr schönen Ambiente auf dem Boden sitzend türkische Ravioli und Bulgursuppe genießen kann und hausgemachten Wein trinken kann.

Göreme, Capadoccia

Göreme Höhlenhäuser


Unser erster Campstop bei nächtlichen Plusgraden genossen wir an der Mittelmeerküste, südlich von Iskenderun, einer Stadt, an der man besser vorbei fährt, da die Luft mit sämtlichen Abgasen und Farbschattierungen der dortigen Industrie gesättigt ist. Südlich davon bekommt man davon eigentlich nichts mehr mit und man kann die wunderschöne Küstenregion um Antakya auf einer sehr interessanten Schotterstrasse genießen. Der Weg von Arsuz nach Antakya ist allerdings nicht immer leicht zu finden, da man durch kleinste Dörfer kommt und es keine Schilder mehr gibt. Für knappe 100km haben wir mehr als 4 Std. gebraucht! Aber es lohnt sich, denn die Aussicht ist atemberaubend und die Schotterstraße macht viel Spaß - vor allem wenn man die Fahrt auf Sallys Dach erlebt...was sagte die Schnecke, auf dem Rücken der Schilkröte sitzend? "Ouuiiiiihhhh!!!"

bushcamp mediterranian sea

Erster Campingplatz bei Plusgraden


ouihhh

Ouuiiiiihhhh!!!


In Antakya waren wir sehr erstaunt plötzlich auf ein deutsches Strassenschild zu stoßen. Wer hat hier nur das Interesse die Entfernung ausgerechnet nach Aalen zu wissen?? Auf Nachfragen, fanden wir heraus, dass ein Bürgermeister von Antakya deutsche Verbindungen hat. Auf der Straße trafen wir auch einige Menschen, die deutsch gesprochen haben und einem am Kiosk türkische Lira in Euro umtauschen. Es kommt sicherlich nicht so häufig vor, daß jemand Lira in Euro umtauschen möchte, aber für die syrische Grenze brauchten wir Euros und mit dem Bargeld, das wir mal besaßen, hatten wir die Werkstatt in Istanbul bezahlt.

Antakya street sign

Hier geht's nach Deutschland.


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