I
n
f
o
aktuelle position:
gereiste tage:
gereiste km:
zähler:
letztes update:
zu hause!
216
17346
55213
2007-01-09
 
 
Sponsoren
 

Die Geburtsstunde von Design for Africa

zeit: 2004-05-10
pos: göteborg, schweden
autor: staffan



 
Herzlichen Dank an:
Kapitel
Sally's new clothes - part 2
2006-02-01


Sally's new clothes
2006-01-19


Gesucht und gefunden - Sponsoren
2006-01-18


Unser schwedischer Land Rover und andere Neuigkeiten
2005-10-05


Wachsende Unterstützung!
2005-01-12


Designforafrica.com!
2004-11-08


Der erste Test
2004-08-14


Der Landy
2004-05-11


Die Geburtsstunde von Design for Africa
2004-05-10


Lagerfeuer Geschichten
2003-04-21


Unser aktueller Standpunkt!
Begleitet uns mit Google Earth durch Afrika!
©2005 Google
Helfen Sie Design for Africa!
Erfahren Sie hier, wie Sie uns helfen können, anderen zu helfen!

Das nächste Puzzleteil, das sich einfügte und dieses Abenteuer auf eine nächste Ebene hob, war die zufällige Begegnung mit Niklas Johansson, Industrie Designer und guter Freund meiner Schwester. Er war gerade von einem Projekt in Nairobi, Kenia zurückgekommen, wo er untersuchte, wie man bei extremen Armutsbedingungen Design anwenden kann. Er verbrachte 3 Wochen in Kibera, dem größten Slum am Rande Nairobis und arbeitete mit der örtlichen Hilfsorganisation, um unkonventionelle Lösungen für alltägliche Probleme zu finden. Das Ergebnis war sehr positiv und das Fazit war: Ja, Design kann durchaus die Situation für die Menschen in Kibera verbessern. Doch drei Wochen sind definitiv zu kurz für solch ein Projekt.

Eines der Vorurteile, denen man als Designer ständig ausgesetzt ist, ist der allgemeine Glaube daran, dass es bei Design nur um Ästhetik und oberflächliche Dekoration geht. Wenige wissen allerdings, dass Design ein Problemlösungsprozess ist, der versucht alle Aspekte (Technik, Ergonomie, Material, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Produktion, ..., und eben auch Ästhetik) eines Problems einzubeziehen, um dann die optimale Gesamtlösung zu finden.

Frank und ich, sind beide am Ende einer langen Design Ausbildung und äußerst motiviert in die „reale (Arbeits-)Welt“ hinaus zu gehen. Wir hatten irgendwann die Idee nicht nur eine Reise nach Afrika zu unternehmen, sondern, wenn möglich auch unsere erlernten Fähigkeiten dort irgendwo einzusetzen. Das Projekt in Kenia war für uns beide deshalb äußerst interessant und eine großartige Gelegenheit, der Reise nicht nur eine bedeutendere Richtung zu geben, sondern auch bei den Menschen das Wissen über Design zu erweitern.

Niklas hatte kurz darauf Salim Mohammed vor Ort kontaktiert. Er ist Projektmanager von Carolina for Kibera (CFK), der Hilfsorganisation, die Niklas in Kenia betreute. Es wurde ein Treffen mit Niklas, Salim und mir (Staffan) in Göteburg arrangiert, um die zukünftigen Möglichkeiten eines Design Projekts in Kibera zu besprechen. Frank konnte leider aus zeitlichen Gründen nicht dabei sein.
Salim, der sehr gute Erfahrungen mit Niklas Arbeit gemacht hatte, konnte sich eine Weiterführung der Idee, Design als Entwicklungshilfe-Instrument in der Gemeinde einzusetzen, sehr gut vorstellen.

Wir verabschiedeten uns mit einem festen Handschlag und ich glaube wir verließen das Treffen alle mit einem sehr guten Gefühl.

[ nach oben ]

design for africa © 2004